Forschungszulage: Evaluation bescheinigt dem Gesetz positive Wirkung
Laut dem Bundesfinanzministerium trägt die steuerliche Forschungszulage spürbar dazu bei, dass der FuE-Anteil am BIP 3,5% erreicht.

Laut dem Bundesfinanzministerium trägt die steuerliche Forschungszulage spürbar dazu bei, dass der FuE-Anteil am BIP 3,5% erreicht. Das Ministerium veröffentlichte den Bericht zur Evaluation des Forschungszulagengesetzes (FZulG), das die steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung regelt. Der Bericht deckt die Jahre 2021 bis 2025 ab.
Die Evaluierung untersuchte, ob die Zielgruppe erreicht wird und welche direkten und indirekten Wirkungen die Zulage bei den Empfängern hat. Bewertet wurden außerdem die Effektivität und die Effizienz des Instruments.
Der Bericht zeigt, dass die Zulage hilft, den FuE-Anteil am BIP auf 3,5% zu bringen. Auf dieser Grundlage wird geprüft, wie sich die Forschungszulage zu einem noch wirksameren Instrument ausbauen lässt.
Hintergrund
Der Evaluierungsbericht liegt dem Bundestag als Unterrichtung der Bundesregierung vor, wie der Bundestag auf seiner Website mitteilt. Der Abschlussbericht von KMU Forschung Austria, WIFO und ifo Institut stammt demnach vom Dezember 2025.
Der Evaluation zufolge steigerten Firmen, deren Antrag bewilligt wurde, ihre Aufwendungen für Forschung und Entwicklung im Mittel um 13,7 Prozent. Die Zahl ihrer Beschäftigten in diesem Bereich stieg im Durchschnitt um 11,4 Prozent.
Die Bundesregierung begrüßt die Empfehlung der Evaluatoren, den Fokus stärker auf kleine und mittlere Betriebe zu legen und zugleich das Verfahren für Anträge weiter zu verfeinern. Sie will diese Empfehlungen „nach Möglichkeit“ berücksichtigen. Eine weitere Ausweitung der Bemessungsgrundlage müsse laut Bericht genau abgewogen werden.
Eigene Einschätzung
Für junge Unternehmen ist vor allem der Hinweis auf das Antragsverfahren und die Ausrichtung auf kleinere Firmen interessant. Ob daraus spürbar weniger Aufwand wird, lässt die Mitteilung offen. Wer forscht, sollte beobachten, ob und wann die Pläne konkret werden, denn bisher steht nur eine Prüfung im Raum.
Grundlage: Pressemitteilung (Bundesministerium der Finanzen, 15. Oktober 2026) – Original-Mitteilung (abgerufen am 16.10.2026)
Quellen für den Abschnitt „Hintergrund“:
- Deutscher Bundestag: Evaluierungsbericht zur Forschungszulage vorgelegt (hib 710/2026) (abgerufen am 16.10.2026)
Bild: Symbolbild (Forschungsinstitut). Foto: Norbert Schnitzler, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
Die Redaktion hat diesen Beitrag mit KI-Unterstützung auf Grundlage der genannten Mitteilung geschrieben. Zahlen, Namen und Zitate werden vor der Veröffentlichung mit der Mitteilung und den genannten Quellen abgeglichen, jede Angabe im „Hintergrund“ mit ihrer Fundstelle. Die „Eigene Einschätzung“ ist ein Kommentar der Redaktion.


