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20. August 2026 · Ausgabe 08/26 Immer aktuell
Marketing & Vertrieb

Googles drittes Spam Update 2026: Was Gründer jetzt prüfen sollten

Google hat am 18. August 2026 ein neues Spam Update gestartet. Wer auf KI-generierten Masseninhalt setzt, riskiert Ranking-Verluste.

Googles drittes Spam Update 2026: Was Gründer jetzt prüfen sollten
Symbolbild zur Meldung. Bild: KI-generiert

Google hat am 18. August 2026 das sogenannte August 2026 Spam Update gestartet. Es ist das dritte Spam Update in diesem Jahr, nach Updates im März und Juni. Der Rollout läuft weltweit und betrifft alle Sprachen. Laut Google soll er binnen weniger Tage abgeschlossen sein.

Was das Update konkret trifft

Google geht mit Spam Updates gegen Inhalte vor, die Suchmaschinenrankings manipulieren sollen. Dazu gehören irreführende Weiterleitungen, Link-Spam und betrügerisch erstellte Inhalte. Seit 2024 steht außerdem der sogenannte Scaled Content Abuse im Fokus: Wer große Mengen minderwertiger Inhalte produziert, nur um in der Suche aufzutauchen, riskiert Abstrafungen.

Das betrifft auch den Einsatz von KI-Tools wie ChatGPT, Gemini oder Claude. Google hat klargestellt, dass automatisiert erstellte Inhalte als Spam gelten, wenn ihr Hauptzweck die Ranking-Manipulation ist. Nicht jeder KI-Text ist damit automatisch ein Problem. Wer KI nutzt, um echten Mehrwert für Leser zu schaffen, ist auf der sicheren Seite. Wer damit Seiten im großen Stil befüllt, nicht.

Was die Messungen gerade zeigen

Kurz nach dem Start des Updates zeigen SEO-Monitoring-Dienste keine außergewöhnlichen Schwankungen in den Suchergebnissen. Bisher sind keine massiven Ranking-Verschiebungen erkennbar. Das kann sich in den kommenden Tagen noch ändern, da der Rollout noch läuft.

Wer keine Verstöße gegen Googles Spam-Richtlinien begeht, muss laut Google keine negativen Folgen erwarten. Google dokumentiert den Status des Updates laufend im Google Search Status Dashboard.

Was das für kleine Unternehmen bedeutet

Den eigenen Content ehrlich bewerten

Viele Gründer und kleine Teams setzen KI-Tools ein, um schnell Blogartikel, Produktbeschreibungen oder Landingpages zu erstellen. Das ist grundsätzlich kein Problem. Problematisch wird es, wenn diese Texte ohne redaktionelle Prüfung veröffentlicht werden und primär dazu dienen, Suchanfragen abzudecken.

Die Frage, die man sich stellen sollte: Würde dieser Text einem Besucher wirklich weiterhelfen? Wenn die Antwort nein ist, reicht das als Warnsignal.

Backlinks und Weiterleitungen überprüfen

Link-Spam gehört zu den klassischen Zielscheiben von Spam Updates. Wer in der Vergangenheit auf fragwürdige Linkbuilding-Dienste gesetzt hat, sollte sein Backlink-Profil überprüfen. Kostenlose Tools wie die Google Search Console zeigen, welche externen Seiten auf die eigene Domain verlinken.

Ranking-Schwankungen beobachten, aber nicht überreagieren

In den nächsten Tagen kann es zu Schwankungen kommen. Einzelne Ausschläge nach unten sind noch kein Beleg für eine Abstrafung. Wer innerhalb von ein bis zwei Wochen dauerhaft schlechtere Rankings für relevante Begriffe beobachtet, sollte prüfen, ob eigene Inhalte gegen Spam-Richtlinien verstoßen.

Fazit

Das August 2026 Spam Update ist kein Grund zur Panik. Wer solide Inhalte veröffentlicht und auf schwarze SEO-Methoden verzichtet, dürfte kaum betroffen sein. Wer allerdings KI-Texte im großen Stil ohne redaktionelle Qualitätskontrolle einsetzt oder alte Linkbuilding-Tricks nutzt, sollte seinen Webauftritt jetzt genauer prüfen. Der Rollout läuft noch, die Auswirkungen werden sich in den kommenden Tagen zeigen.

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